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Blog: Die Kraft der Stimme



Ihre Stimme – das macht sie aus


Verantwortlich für unsere Stimme sind individuelle Sprachmelodie, Sprechtempo, Dehnungen und verschieden hohe Grundtöne und auch die sogenannten Obertöne. Diese schwingen bei jedem Laut mit einer leicht modifizierten Frequenz mit und haben bei jedem Menschen ein anderes Muster.


Ob ein Klavier oder eine Geige ein „A“ spielt, macht für den Ton keinen Unterschied: Er hat in beiden Fällen 440 Hertz. Und doch hören unsere Ohren genau, welches Instrument die Saiten vibrieren lässt. Auf diese Weise entsteht für jeden von uns ein einzigartiger Klang, eine Art vokaler Fingerabdruck!


So entsteht Ihre Stimme


Das Reden ist für den Sprechapparat Schwerstarbeit. Bei jedem Laut, den wir von uns geben, öffnen und schließen sich unsere Stimmlippen viele Male in der Sekunde.

Um zum Beispiel den Ton „A“ zu erzeugen – das Freizeichen beim Telefon – braucht es eine Frequenz von 440 Hertz, also eine Schallwelle mit 440 Schwingungen pro Sekunde.


Um die auszulösen, müssen sich auch die Stimmlippen 440 Mal pro Sekunde öffnen und schließen. Wobei Männer üblicherweise mit einer Grundfrequenz von 130 Hertz brummen, während es bei Frauen eher 190 Schwingungen pro Sekunde sind.


Um unterschiedlich hohe Töne zu erzeugen, müssen sich die Muskeln um die Stimmlippen herum unterschiedlich anspannen: Bei tiefen Tönen bleiben sie lockerer, bei hohen Tönen ziehen sie sich zusammen.

So entsteht Sprachmelodie.


Ihre Stimme hat Macht


Das menschliche Gehirn verarbeitet das gesprochene Wort bereits nach 140 Millisekunden. Welcher Inhalt gesprochen wurde, hat jedoch nur einen sehr geringen Anteil daran, wie die Worte wirken und aufgenommen werden. Viel wichtiger ist die Körpersprache und eben die Stimme. Ihre Stimme hat damit enormes Potenzial und kann ein machtvolles Instrument sein.

Richtig eingesetzt, können Sie andere überzeugen und sich durchsetzen. Sogar Sympathie und Zustimmung lässt sich durch die Stimme erzeugen. Schon Intonation und Atmung können einen Zuhörer auf Ihre Seite bringen.


Ebenso imitieren wir unbewusst, wenn wir zuhören. Der Redner, der nervös am Pult radebrecht, verursacht auch bei seinen Zuhörern Atemkrämpfe. Genauso spürt man ein herannahendes Räuspern oder nimmt es vorweg, wenn das Knarren des Redners unerträglich wird. Umgekehrt: Wer uns durch seine Stimme beruhigt und entspannt, vielleicht sogar stimuliert, ist uns sofort sympathisch.


Jedes Stimmmuster wirkt dabei anders und neben positiven Wirkungen kann sich die Macht der Stimme auch ins Gegenteil verkehren:


• Mit unrhythmischer Stimme wirkt das Gesagte bruchstückhaft, der Zuhörer wird zweifeln oder zumindest irritiert bleiben.

• Wer näselt, wirkt arrogant, empfindlich.

• Eine pathetische Sprechweise verursacht das Gefühl, der Redner sei unehrlich.

• Wer mit scharfer Stimme spricht, erntet zwar Aufmerksamkeit, wird von seinem Publikum aber auch als kalt und aggressiv eingestuft.



Ihre Stimme ist Ihre Visitenkarte


Ihre Stimme ist nicht nur eindeutiges Erkennungsmerkmal, sondern nahezu unverfälschlich und damit eine ebenso authentische wie „intime Visitenkarte“ der Persönlichkeit.

Über die Stimme bekommen wir unmittelbaren Zugang zu den Gefühlen unseres Gegenübers. Sie ist ein unterschwelliger Türöffner, ein Eisbrecher, ein Brückenbauer.

Die Stimme ist aber nicht nur Visitenkarte, sondern zugleich auch ein gefährlicher Verräter. Sie entlarvt die Gemütslage des Sprechers ebenso wie dessen Absichten.


Ist jemand traurig oder niedergeschlagen, so erschlafft seine Sprechmuskulatur automatisch, die Stimmlippen reagieren verzögert und vibrieren sanfter. Prompt klingt die Stimme tiefer, kraftloser, undeutlicher.

Desinteresse oder Frust dagegen machen die Stimme flach und monoton, der Sprachmelodie fehlt jede Modulation. Wer gestresst oder nervös ist, klingt wiederum gepresst und dünn, dem Sprecher schnürt es sprichwörtlich die Kehle zu.


Trainieren Sie Ihre Stimme


Manche haben Glück und von Natur aus eine sympathische Stimme. Alle anderen müssen sie erst erlernen. Denn wie man heute auf Manieren und Kleidung achtet, kann man auch die eigene Stimme als Teil des Erscheinungsbildes verstehen und pflegen.


Bereits einfache Tipps und Übungen helfen, die eigene Wirkung zu verbessern:


Summen

Atmen Sie durch die Nase langsam aus und wieder ein. Während die Luft ausströmt, summen Sie kräftig und laut ein „Mmmmh“.

Effekt: Die Stimme bekommt mehr Volumen und Resonanz im Mund. Gleichzeitig bekommen Sie mehr Klanggefühl.


Gähnen

Durch Gähnen senkt sich der Kehlkopf.

Effekt: Der Resonanzraum wird größer, zugleich entspannt sich die Stimmmuskulatur. Die Stimme wird klarer, befreiter und teilweise tiefer.


• Aufrecht stehen oder sitzen

Entscheidend für unsere Stimme ist die Luftversorgung – und dabei nicht etwa die Brust-, sondern die Bauchatmung. Wer verkrampft sitzt oder steht, lässt dem Zwerchfell kaum Freiraum.


Entspannen

Stimmvolumen ist keine Frage von Anstrengung. Wenn Sie überzeugen wollen, pressen Sie Ihre Stimme nie raus, sondern lassen Sie sie aus dem Bauch strömen.


Wechseln

Wer mitreißen will, muss variieren: laut/leise, schnell/langsam, Pausen und verschiedene Sprachmelodien – all das sollte in einer Ansprache vorkommen.


Trinken

Wer viel trinkt, hält seine Stimme geschmeidig. Wasser neutralisiert zudem das Schmatzgeräusch beim Öffnen des Mundes.


Das spannende am Sprechen ist, dass es eine Arbeit ist mit sich selbst. Sie lernen sich selber besser kennen, unterstützen mit ein wenig Handwerkzeug Ihre eigenen Stärken und kommen dadurch überzeugender rüber. Und zwar auf eine ganz natürliche Art und Weise.


Sprechen am Telefon


Vor allem aber ist das Sprechen und die eigene Stimme im Telefongespräch essenziell, da andere Faktoren wie Mimik und Gestik ausfallen und so nicht gedeutet werden können. Daher ist es hier umso wichtiger, seine Stimme und auch das Gesagte gut einzusetzen, um Missverständnisse zu vermeiden und eine gute Verbindung zum Gesprächspartner zu erzeugen.


Bei Embers hat eine angenehme Gesprächssituation zwischen Kunden und unseren AgentInnen oberste Priorität. Wir bieten eine hochqualitative Lösung und Gespräche mit österreichischem Charme. Und wie wichtig dieser für erfolgreiche Kommunikation ist, ist ja bereits bekannt.






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